TALIS (Teaching and Learning International Survey): Ergebnisse der durch die PH-Burgenland durchgeführten nationalen Zusatzerhebung

JUNI 2009 - Die TALIS-Studie der OECD erhob mittels Fragebögen die Arbeitsbedingungen und das Lernumfeld von Lehrerinnen und Lehrern an Schulen der Sekundarstufe I im internationalen Vergleich.
Dabei standen folgende Themenbereiche im Mittelpunkt:
Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern; Lehreinstellungen, -haltungen und -methoden; Schulevaluation, Lehrer-Beurteilung und Feedback; Schulleitung.
Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, Länder und Systeme zu erkennen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen und auf diese mit ähnlichen oder unterschiedlichen politischen Ansätzen reagieren.
Die Pädagogische Hochschule Burgenland wurde vom bm:ukk im Rahmen eines Forschungsprojektes mit einer nationalen Zusatzerhebung beauftragt:
Diese gibt Einblick über den heutigen Stand der Nutzung von elektronischen Lernformen im Schulalltag, in die künftige Nutzungsbereitschaft sowie in Prognosen für den weiteren Bedarf an eLearning-Angeboten.
Zusätzlich zu jenen österreichischen Schulen, die für die TALIS-Umfrage ausgewählt wurden, erfolgte eine „Vergleichsbefragung“ an den Schulen des eLearning-Netzwerkes eLSA (differenziert nach Direktion und Lehrkörper) in Form eines Online-Fragebogens.
Die von Mag. Inge Strobl-Zuchtriegl, DI Barbara Buchegger und Mag. Walter Hermann durchgeführte Studie wird beim eLSA-Kongress am 2.9.09 in Eisenstadt der Öffentlichkeit präsentiert.
Den Datensätzen der zufällig ausgewählten Schulen wurden jene der eLSA-Schulen gegenüber gestellt. Dazu wurden im Mai und Juni 2008 103 österreichische Schulen des eLearning-Netzwerkes eLSA differenziert nach Direktion und Lehrkörper zu einer Online-Evaluierung aufgefordert, die je 23 Fragen zu folgenden Themenkreisen umfasst:
- Fortbildung,
- eLearning-Einsatz im Schulalltag,
- Schulentwicklung und IKT-Infrastruktur.
Aufgrund der Ergebnisse der Zusatzerhebungen konnten relevante Unterschiede festgestellt werden.
Die Daten von eLSA-Schulleiter/innen als auch von eLSA-Lehrer/innen zeigen signifikante Unterschiede im IKT-Kompetenzbereich zu den „Nicht“-eLSA-Schulen und bestätigen die im eLSA-Netzwerk gesetzten eLearning-Schwerpunktsetzung im hohen Maße:
Praktisch bei allen Parametern haben die eLSA-Schulen signifikant bessere Ergebnisse
eLearning ist in eLSA-Schulen ein wesentliches Element der neuen Lernkultur und forciert individuelle Lernförderung.
Der Unterricht mit eLearning/neuen Medien ist Teil der Schulentwicklung und führt zu einer gesteigerten Fort¬bildungs¬bereitschaft.
Der Einsatz von eLearning/neuen Medien im Unterricht erhöht die Motivation der Schüler/innen, vergrößert die Methodenvielfalt im Unterricht und fördert
klassen- und schulübergreifendes Arbeiten.
DOWNLOAD:
http://www.elsa.schule.at/evaluation-ergebnisse/eLSA-Talis_20090605.pdf
_______________________________________________________
eLSA Evaluierung - Ideen und Unterlagen

Eine neue eLSA Dokumentation (MAI 2007)
beschäftigt sich mit dem Thema
Leistungsbeurteilung
& Evaluation der Unterrichtssequenz.
Aus dem Inhaltsverzeichnis:
Online Methoden der Evaluation (Fragebögen, Abstimmungen, Stimmungsbarometer im Wiki)
Methoden der Evaluation im Klassenzimmer (Zielscheibe,
Stimmungsbarometer, Distanz-Übung, Meinungs-Kreis, World Café)
Die im folgenden Bericht dargestellten Aspekte beruhen auf Aktivitäten, die Barbara Buchegger für das eLSA Team entwickelt und zusammengetragen hat.
Sie sind in Berichtsform aufgelistet, um in Zukunft einfach und unproblematisch weiterentwickelt und genutzt werden zu können. Daher wurde auf die Darstellung der Aktivitäten selbst verzichtet.
Ziel ist es, die vorgestellten Ideen und Anregungen weiter zu entwickeln, zu erproben und damit Erfahrungen zu sammeln. Diese können dann in einer weiteren Phase wiederum gesammelt und zur Nachahmung dargestellt werden.
Bei allen Ideen und Anregungen wird davon ausgegangen, dass kooperatives eLearning, im Normalfall im Sinne von Blended Learning umgesetzt wird. Die Online-Fragebögen sind vom Ansatz her auch für den Rückblick auf IKT-unterstützten Unterricht nutzbar.
Die Konzentration auf Blended Learning und kooperatives eLearning wurde aus dem Grund gewählt, da es in diesem Bereich noch wenig Erfahrungen und Anregungen zur Evaluation und Leistungsbeurteilung gibt.
Download: eLSA Dokumentation – Evaluation und Leistungsbeurteilung
_______________________________________________________________
Evaluierung Univ. Prof. Dr. Michael SCHRATZ

eLSA Evaluationsbericht Abschlussbericht
Das Institut für Lehrer/innenbildung und Schulforschung der Universität Innsbruck unter Univ. Prof. Dr. Michael SCHRATZ wurde im Frühjahr das Jahres 2002 mit der Evaluation des Projektes eLSA (e-Learning im Schulalltag) unter Mitarbeit von Prof. Mag. Kurt LEITL vom BRG/BORG Landeck beauftragt.
Neben dem vorliegenden Endbericht wurden Zwischenberichte verfasst, die in den Projektablauf eingeflossen sind und so zu einem dynamischen Prozess geführt haben.
KERNSATZ:
"eLSA ist ein Projekt in der schulischen Landschaft Österreichs, das, wie kein anderes zuvor, in alle Bereiche des schulischen Lebens hinein gewirkt und dort zu positiven Veränderungen geführt hat."
Überraschendes:
“Nebenfächer” werden aufgewertet:
Paradox: Der virtuelle Raum macht ihre Arbeit sichtbar und präsent.
Fachschaften werden als “schlafende Riesen” geweckt:
Die FachvertreterInnen sind gegenseitig mehr aufeinander angewiesen und schaffen Synergien.
Schulentwicklung “on the run”:
eLSA erfordert den Schritt vom “Ich und meine Klasse” zum “Wir und unsere Schule”: Ziele setzen und überprüfen, in Teams arbeiten, neue Formen des Wissensmanagements …
Maria Montessori goes eLSA
“Hilf mir es selbst zu tun”
informelle kollegiale Unterstützung à erfolgreichste Form der Weiterbildung im eLSA-Projekt
Zum Weiterdenken:
• Die digitale Alphabetisierung der Schulen schreitet durch eLSA voran.
• Wohin?
• Der virtuelle Raum wird zum Pädagogen.
• Welchen Platz räumen wir ihm ein?
• Passt die gegenwärtige Schule zur künftigen Wissensgesellschaft? (Welches Wissen, anyway?)
Link: Kurzfassung des Endberichtes
Fünf eLSA-Schulen wurden als Fallstudien einer intensiven Evaluation unterzogen:
Link: Kurzfassung der Fallstudien
Link: Download aller Ergebnisse als Powerpoint (1MB)
_______________________________________________________________
eLSA Evaluationsbericht Dr. Berhard Weiser

Inhalt:
Vorbemerkungen
Ergebnisse & Analysen
Anregungen
Zusammenfassung und Ausblick
Die zusammenfassende Analyse auf Basis der vorliegenden Endberichte und, soweit vorliegend, der durchgeführten Evaluationen und Fallstudien soll die Erfolge und Schwierigkeiten der 8 eLSA Schulen der ersten Generation analysieren.
Um Doppelungen mit den ausführlichen Evaluationen und Fallstudien (siehe die Arbeiten von Prof. Schratz u.a.) zu vermeiden, erfolgt hier vor allem eine Meta-Analyse aus Schulentwicklungsperspektive.
Schwierigkeiten in der konkreten Projektabwicklung, wie sie in den Berichten und Fallstudien genannt werden (Probleme mit der Lernplattform Blackboard, Kritik an diversen eLSA Schulungsmaßnahmen, Schwierigkeiten mit unzureichender Hardwareausstattung etc.), werden hier zugunsten grundlegender Betrachtungen aus der Sicht der Schulentwicklung zurückgestellt.
Für Folgeprojekte werden Anregungen für konkrete Verbesserungsmaßnah-men aus Schulentwicklungsperspektive entwickelt. Die Analyse erstreckt sich auf die jeweils in den Endberichten dargestellten Zeiträume.
Link: http://elsa.schule.at/evaluation-ergebnisse/weiser.pdf
_______________________________________________________________






