eLSA - eLC Evaluierung

Seit dem Schuljahr 2012/13 werden eLSA- und eLC-Schulen gemeinsam evaluiert.

Damit erhält das BMBF jährlich fundierte Daten von über 400 Schulen zu den Schwerpunkten: Hardwareausstattung, Einsatz von Lernplattformen, E-Learning-Einsatz in den Klassen, Förderung digitaler Kompetenzen von SchülerInnen und LehrerInnen,  Hemmschwellen und besondere Stärken bei der Weiterentwicklung von E-Learning.

Die eLSA-Schulen fielen insbesondere bei den Fragestellungen rund um die kollegiale Zusammenarbeit (Engagement im Kollegium, Unterstützung seitens der Direktionen und LandeskoordinatorInnen) durch eine erfreuliche sehr positive Bewertung auf! E-Learning wird in Summe auf einem guten Weg gesehen.

 

Evaluierung 2013/14:


Hardware:  Die Klassen sind bereits sehr gut mit Beamern ausgestattet (83 %) und etwa die Hälfte der Klassen haben WLAN.

Eher gering ist die Anzahl an Klassen, die mit Interactiven Whiteboards arbeiten (12 %). Es gibt wenige Notebookklassen (5 %). Mehr Klassen (28 %) sind mit Computerinseln versehen. Gering ist auch die Anzahl von Tablets (iPad, Android, MS Surface). 

Lernplattform:  In 69 % der Schulen wird hauptsächlich Moodle eingesetzt, in 23 % LMS (Lernen mit System). 54 % der Lehrenden verwenden ein Lernmanagementsystem.

Blended Learning – E-Learning: In 64 % der Klassen wird nach einem E-Learning-Konzept unterrichtet und das von 44 % der Lehrer/innen der Schule. In 90 % ist die Schulleitung treibende Kraft für die E-Learning Entwicklung und in 87 % der Schulen arbeitet die Steuergruppe effizient. In 80 % der Schulen ist die Entwicklung von E-Learning auf gutem Weg.

Fortbildung: In 90 % der Schulen gab es schulinterne IKT-Fortbildung. 
Projekte: In fast allen Schulen wurden E-Learning-Projekte (schulintern, schulübergreifend) durchgeführt.

Unterrichtsmaterialien: In 72 % der Schulen werden gemeinsam Unterrichtsmaterialien entwickelt (Moodle-Kurse, in Fachgruppen, durch EPICT, …) und der Austausch der Materialien ist organisiert (80 %) – über eine Lernplattform (75 %), Dropbox(32 %), Skydrive (5 %), Schulnetzwerk (45 %), im Rahmen von SCHILF (45 %).

Web 2.0: Von den Web 2.0 Diensten werden vor allem YouTube (93 %),Wikis (62 %) und Google-Docs (48 %) eingesetzt. Es folgen Prezi (45 %) und Facebook (38 %). Office 365 (15 %) und Twitter(2 %) sind wenig im Einsatz.
Elektronisches Klassenbuch: 50 % der Schulen arbeiten mit einem elektronischen Klassenbuch. 

Informationsaustausch: Der Informationsaustausch in der Schule erfolgt hauptsächlich über E-Mail (50 %) und über Aushang im Konferenzzimmer (20 %).

Digitale Kompetenzen: Die digitalen Kompetenzen der Schüler/innen werden hauptsächlich über ein eigenes IT-Fach und den Einsatz von IT in den Fächern gefördert. Die Lehrer/innen holen sich die digitalen Kompetenzen über SCHILF und Fortbildungsveranstaltungen der PH sowie durch gegenseitige Unterstützung und Zusammenarbeit.

Stärken: Besondere Stärken sehen viele Schulkoordinator/innen in einer guten Ausstattung der Schulen, in der Verwendung der Lernplattform, im IT Einsatz in den Gegenständen und in kompetenten Lehrer/innen und Schüler/innen.

Hemmschuh: Andererseits werden schlechte Ausstattung, fehlende Ressourcen (Zeit, Geld, Infrastruktur) und fehlende Kompetenz und Motivation von Lehrenden als Hemmschuh gesehen.

Freie Antworten: In den freien Antworten dominierte neben zahlreichen Berichten über Meilensteine und Stolpersteine ganz besonders das Wort "Danke" und "danke für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung".

Die gesamte Auswertung kann hier nachgelesen werden:
http://elsa20.schule.at/uploads/media/auswertung-online-fragebogen-newsletter_01.pdf
 

eLSA Dissertation: Wie kommt das Neue in die Schule?

Am Freitag, dem 20. Jänner hat Marianne Ullmann ihr Doktoratsstudium mit Auszeichnung abgeschlossen. Ihre Dissertation "Wie kommt das Neue in die Schule - Offenheit als Herausforderung in der Governance von Bildungsinnovationen" ist ein Musterbeispiel in der Anwendung der Akteur-Netzwerk Theorie.

Am Beispiel von E-Learning - Das "Neue in die Schule bringen

Frau Ullmann untersucht in ihrer Arbeit am Beispiel des bm:ukk-Projekts „e-Learning im Schulalltag“ (eLSA) wie Reformen in die Schule Eingang finden bzw. wie sich Innovationen im System Schule „übersetzen“ (Michel Callon).

Sie beschäftigt sich dabei sowohl mit den Ansätzen von „Educational Governance“ als auch mit der Akteur-Netzwerk Theorie (ANT). Schule fasst Frau Ullmann als ein System mehrerer Ebenen auf, an der alle Personen – nicht nur die „Regierenden“ – steuernd an den Veränderungsprozessen teilhaben. Dementsprechend werden Innovationen als komplexe Koordinierungsleistungen verstanden, d.h. (nach ANT) als Aktivitäten, an denen nicht nur Menschen, sondern auch nicht-menschliche Handlungsträger („Aktanten“) beteiligt sind.


In ihrer Dissertation setzt sich Frau Ullmann auch mit verschiedenen Innovationsbegriffen auseinander. Sie wendet sich dabei sowohl gegen einen unhinterfragten normativen, durchwegs positiv besetzten Innovationsbegriff als auch gegen das vereinfachende Diffusionsmodell von Everett Roger, das in einem nomothetisch-deduktiven Zugang die erhobenen bzw. verfügbaren Daten in 5 Idealtypen hinein zu pressen versucht. Sie kreidet beiden Ansätzen an, dass sie nicht in der Lage sind das Unerwartete sichtbar zu machen und daher für neue Prozesse und HandlungsträgerInnen nicht offen genug sind.

Frau Ullmann stellt demgegenüber das Translationsmodell der ANT, das nicht nur den Verlauf der Macht einer „Initialkraft“ (z.B. kreative Idee) untersucht, sondern auch die vielfältigen Translationen (Übersetzungen) beschreibt, die Innovationen im Laufe eines widersprüchlichen Prozesses durch die HandlungsträgerInnen – menschliche wie nicht-menschliche – erfahren. Statt bloß den Anstoß und das Ergebnis zu betrachten ist es im Sinne der ANT erforderlich, dass die ForscherInnen den Spuren der AkteurInnen folgen und alle Übersetzungsleitungen beobachten.

Eine ausführliche Beschreibung von ANT findet sich in meiner Internet-Vorlesung Gemeinsam Latour lesen (GLL).

Die fleissige Ameise - den AkteurInnen folgen

Besonders gut gelungen und wertvoll ist sowohl die methodische Durchführung als auch die Auswertung der empirischen Forschungsergebnisse. Virtuos werden nicht nur die Grundlagen der Grounded Theory auf die Forschungsfrage appliziert, sondern es wird vor allem sehr anschaulich der produktive Erkenntniswert der Methode illustriert.

Aus den 19 halbstrukturierten Leitfaden-Interviews bildet Frau Ullmann durch verschiedene Kodierungsmethoden (offenes, fokussiertes und axiales Kodieren) in einer induktiven Vorgangweise Kategorien, die zueinander kunstvoll in Beziehung gesetzt werden. Frau Ullmann hat dabei die traditionelle Vorgangsweise der „Grounded Theory“ nach Glaser/Strauß durch neuere Differenzierungen von Adele Clarke (2005) und Kathy Charmaz (2006) ergänzt und erweitert. Sowohl die kreative Darstellung der Interviews in Form von konstruierten Vignetten als auch die Diskussion des Netzwerks von Begriffen ist ihr dabei vorbildlich gelungen.


Aus der Vielzahl von möglichen Perspektiven konzentriert sich Frau Ullmann auf das semantische Netzwerk rund um den Begriff des „Vertrauens“, den sie in Zusammenhang mit „flexibel handeln“ und Transparenz schaffen“ umfassend analysiert. Es wird sowohl der Umgang mit technischen Problemen, mit Komplexität und Heterogenität in den Vignetten ausführlich angesprochen als auch die widersprüchliche Sichtweise zur Transparenz (z.B.: „Einblick nehmen versus Einblick gewähren“) diskutiert. Die aus den Interviews stammenden prototypischen Situationsbeschreibungen werden mit Hilfe theoretischer Literatur sorgfältig und feinfühlig reflektiert, sodass der situierte Gehalt der erlebten Episoden nicht verloren geht. Damit wird nicht nur die Wiedererkennung bei den beteiligten AkteurInnen sichergestellt sondern auch theoretische Reflexionen als mögliche Lernchancen anschlussfähig gemacht.

Quelle:

<dl class="news-single-links"><dt>www.peter.baumgartner.name/Members/baumgartner/news/wie-kommt-das-neue-in-die-schule</dt><dd></dd></dl>

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FELDSTUDIE: AKZEPTANZ NEUER MEDIEN IM SCHULALLTAG: ELSA SCHULEN UND NICHT-ELSA SCHULEN IM VERGLEICH

Welche Einflüsse haben Alter, Geschlecht und Unterrichtsfach von Lehrerinnen und Lehrern auf die Akzeptanz und die Nutzung von neuen Medien im Schulalltag und welche Unterschiede gibt es zwischen eLSA-Schulen und anderen Schulen?

Diese Fragen beschäftigten Anna Schuster und Ines Levy, zwei Studentinnen der Soziologie an der UNI Wien in ihrer Feldstudie zum Thema der Nutzung und Akzeptanz Neuer Medien im Schulalltag.

Insgesamt wurden 400 Fragebögen versandt, von denen 196 gültig ausgefüllte Fragebögen zurückbekommen sind. Zusätzlich wurde 15 Eingaben via Onlinefragebogen ausgefüllt. Die Feldstudie, die im Herbst 2012 durchgeführt wurde beruht demnach auf insgesamt 211 gültig ausgefüllte Fragebögen. Davon sind 59% von nicht-eLSA-Lehrende und 41% von eLSA-Lehrende ausgefüllt.

Einige für mich interessante Aspekte möchte ich aus dieser Feldforschung vorstellen: Wie nutzen LehrerInnen digitale Medien?

Nicht verwunderlich ist, dass Smartphones,PCs und Notebooks aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Besonders hoch scheint das Bedürfnis nach Vernetzungsmöglichkeit mit dem Web.

Interessant, wenn auch nicht überraschend ist, dass dafür jüngeren LehrerInnen mobile Geräte wie Smartphones bevorzugen.

Blickt man auf die Nutzung im Unterricht, so kann man demenstsprechende zarte Tendenzen bei JunglehrerInnen erkennen, diese mobilen Devices auch im Unterricht einzusetzen.

Mobile Learning und damit verbunden ein Paradigmenwechsel in der elearning Didaktik ist hier weiterhin ein interessantes Aufgabenfeld für elearning Interessierte.

Die eLSA Schulen zeigen im Vergleich zu anderen Schulen eine stärkere Neigung digitale Medien im Unterricht einzusetzen. Allerdings signifikant höher fällt die Akzeptanz nicht aus. Das verwundert mich nicht unbedingt. Ich habe etwa die Fragebögen an unserer Schule gezielt an unterschiedlichste LehrerInnen verteilt. Diese entsprechen eben unserem Schulalltag und nicht unbedingt eLSAphilen LehrerInnen.

Konstant an erster Stelle zeigt sich auch im Unterricht die Nutzung von Vernetzungsmöglichkeit mit dem Web. Es verleitet mich zu der Interpretation, dass das Ziel der Internetnutzung im Vordergrund steht und an zweiter Stelle erst die Frage nach den möglichen Geräten zur Verbindung. Für mich deutet das auf einen Unterricht mit einer zunehmend heterogenen Landschaft an digitalen Geräten. Schüler bringen ihre Smartphones oder Netbooks ein, die Schule stellt Tablets, Notebooks, PCs zur Verfügung.

Wie sehen Lerndesigns mit unterschiedlicher Hardware im Klassenraum aus und wie gestalten sich gemeinsame digitale Lernräume?

Wie stehen LehrerInnen zu digitalen Kompetenzen?

Die Studentinnen untersuchten hier die Erwartungen von LehrerInnen an digitale Kompetenzen ihrer SchülerInnen.

Nebenbei zeigen sich dabei auch Lehrerpräferenzen im eLearning Bereich und es werden Widerständer von LehrerInnen erkennbar, die wir aus leidvoller eLearning Erfahrung an unseren Schulen bestätigen können.

LehrerInnen bevorzugen anscheinend besonders die Dienste des Internets. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen an Kompetenzen im Umgang mit Internetrecherche, sorgsamen Umgang mit Internetquellen und Wissen über Gefahren des Internets.

Dem gegenüber scheint die Akzeptanz von Lernplattformen eher gering.

Bei den eLSA Schulen liegt der Umgang mit Lernplattformen zwar um einiges höher und dennoch erscheinen die Balken hinter den Erwartungen an kompetentem Umgang mit Internet und OfficeTools an dritter Stelle.

Es fällt auch auf, dass LehrerInnen nicht unbedingt an digitalen Kommunikationsmöglichkeiten mit Schülerinnen interessiert sind.

Was bedeuten diese Feststellungen für weitere eLearningdesigns?

Die eigenen digitalen Kompetenzen schätzen LehrerInnen an eLSA Schulen höher ein.

(Weitere Evaluierungsmöglichkeiten dazu bietet hier Gerhard Brandhofer mit http://www.digicheck.at/

Wie fühlen sich LehrerInnen beim Einsatz von eLearning begleitet?

Ein weiterer Unterschied ist, dass die Schwierigkeiten in Bezug auf neue Medien von Lehrenden der eLSA-Schulen als weniger bedeutend gewertet werden als die von den LehrerInnen der Nicht-eLSA-Schulen. Dies lässt sich auch darauf zurückführen, dass sich die Lehrenden der eLSA-Schulen im Vergleich im Umgang mit neuen Medien und den Ressourcen besser betreut fühlen.

Auffallend ist auch, dass bei den eLSA-LehrerInnen eindeutig mehr Fortbildungswünsche bestehen als bei Nicht-eLSA-Lehrenden. Dies lässt einerseits darauf schließen, dass in eLSA-Schulen auch von den Lehrkräften mehr Kompetenzen in Bezug auf neue Medien erwartet werden, und andererseits, dass ein höheres Interesse an der Thematik besteht.

Der Vergleich von eLSA Schulen und Nicht-eLSA Schulen zeigt, dass der Unterschied nicht unbedingt in einem ganz anderem Umgang von LehrerInnen mit neuen Medien besteht, sehr wohl aber in einer veränderten Perspektive und einer eLearning orientierten Schulentwicklung.

Diese bereiten den Boden für den Prozess eLearning im Schulalltag immer selbstverständlicher einzusetzen.

Dazu gilt es Präferenzen und Anliegen von LehrerInnen im Einsatz von eLearning ernst zu nehmen, Herausforderungen mit KollegInnen zu kommunizieren und gemeinsam digitale Kompetenzentwicklungen sowohl für LehrerInnen als auch für SchülerInnen an unseren Schulstandorten zu ermöglichen.

Michael Steiner

Alle Daten entstammen dem Forschungsbericht: Neue Medien, Anna Schuster, Ines Levy, Forschungspraktikum II, WS 11

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TALIS (Teaching and Learning International Survey): Ergebnisse der durch die PH-Burgenland durchgeführten nationalen Zusatzerhebung

JUNI 2009 - Die TALIS-Studie der OECD erhob mittels Fragebögen die Arbeitsbedingungen und das Lernumfeld von Lehrerinnen und Lehrern an Schulen der Sekundarstufe I im internationalen Vergleich.

Dabei standen folgende Themenbereiche im Mittelpunkt:

Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern; Lehreinstellungen, -haltungen und -methoden; Schulevaluation, Lehrer-Beurteilung und Feedback; Schulleitung.

Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, Länder und Systeme zu erkennen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen und auf diese mit ähnlichen oder unterschiedlichen politischen Ansätzen reagieren. 

Die Pädagogische Hochschule Burgenland wurde vom bm:ukk im Rahmen eines Forschungsprojektes mit einer nationalen Zusatzerhebung beauftragt: 

Diese gibt Einblick über den heutigen Stand der Nutzung von elektronischen Lernformen im Schulalltag, in die künftige Nutzungsbereitschaft sowie in Prognosen für den weiteren Bedarf an eLearning-Angeboten.

Zusätzlich zu jenen österreichischen Schulen, die für die TALIS-Umfrage ausgewählt wurden, erfolgte eine „Vergleichsbefragung“ an den Schulen des eLearning-Netzwerkes eLSA (differenziert nach Direktion und Lehrkörper) in Form eines Online-Fragebogens.

Die von Mag. Inge Strobl-Zuchtriegl, DI Barbara Buchegger und Mag. Walter Hermann durchgeführte Studie wird beim eLSA-Kongress am 2.9.09 in Eisenstadt der Öffentlichkeit präsentiert.

Den Datensätzen der zufällig ausgewählten Schulen wurden jene der eLSA-Schulen gegenüber gestellt. Dazu wurden im Mai und Juni 2008 103 österreichische Schulen des eLearning-Netzwerkes eLSA differenziert nach Direktion und Lehrkörper zu einer Online-Evaluierung aufgefordert, die je 23 Fragen zu folgenden Themenkreisen umfasst:
 

  • Fortbildung,
  • eLearning-Einsatz im Schulalltag,
  • Schulentwicklung und IKT-Infrastruktur.

Aufgrund der Ergebnisse der Zusatzerhebungen konnten relevante Unterschiede festgestellt werden.

Die Daten von eLSA-Schulleiter/innen als auch von eLSA-Lehrer/innen zeigen signifikante Unterschiede im IKT-Kompetenzbereich zu den „Nicht“-eLSA-Schulen und bestätigen die im eLSA-Netzwerk gesetzten eLearning-Schwerpunktsetzung im hohen Maße:

Praktisch bei allen Parametern haben die eLSA-Schulen signifikant bessere Ergebnisse

eLearning ist in eLSA-Schulen ein wesentliches Element der neuen Lernkultur und forciert individuelle Lernförderung.

Der Unterricht mit eLearning/neuen Medien ist Teil der Schulentwicklung und führt zu einer gesteigerten Fort¬bildungs¬bereitschaft.

Der Einsatz von eLearning/neuen Medien im Unterricht erhöht die Motivation der Schüler/innen, vergrößert die Methodenvielfalt im Unterricht und fördert 
klassen- und schulübergreifendes Arbeiten.

DOWNLOAD:

http://www.elsa.schule.at/evaluation-ergebnisse/eLSA-Talis_20090605.pdf

 

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eLSA Evaluierung - Ideen und Unterlagen

Eine neue eLSA Dokumentation (MAI 2007)
beschäftigt sich mit dem Thema

Leistungsbeurteilung
& Evaluation der Unterrichtssequenz.

 

 



Aus dem Inhaltsverzeichnis:
Online Methoden der Evaluation (Fragebögen, Abstimmungen, Stimmungsbarometer im Wiki)

Methoden der Evaluation im Klassenzimmer (Zielscheibe,
Stimmungsbarometer, Distanz-Übung, Meinungs-Kreis, World Café)

Die im folgenden Bericht dargestellten Aspekte beruhen auf Aktivitäten, die Barbara Buchegger für das eLSA Team entwickelt und zusammengetragen hat.

Sie sind in Berichtsform aufgelistet, um in Zukunft einfach und unproblematisch weiterentwickelt und genutzt werden zu können. Daher wurde auf die Darstellung der Aktivitäten selbst verzichtet.

Ziel ist es, die vorgestellten Ideen und Anregungen weiter zu entwickeln, zu erproben und damit Erfahrungen zu sammeln. Diese können dann in einer weiteren Phase wiederum gesammelt und zur Nachahmung dargestellt werden.

Bei allen Ideen und Anregungen wird davon ausgegangen, dass kooperatives eLearning, im Normalfall im Sinne von Blended Learning umgesetzt wird. Die Online-Fragebögen sind vom Ansatz her auch für den Rückblick auf IKT-unterstützten Unterricht nutzbar.

Die Konzentration auf Blended Learning und kooperatives eLearning wurde aus dem Grund gewählt, da es in diesem Bereich noch wenig Erfahrungen und Anregungen zur Evaluation und Leistungsbeurteilung gibt.

Download: eLSA Dokumentation – Evaluation und Leistungsbeurteilung

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Evaluierung Univ. Prof. Dr. Michael SCHRATZ

eLSA Evaluationsbericht Abschlussbericht

Das Institut für Lehrer/innenbildung und Schulforschung der Universität Innsbruck unter Univ. Prof. Dr. Michael SCHRATZ wurde im Frühjahr das Jahres 2002 mit der Evaluation des Projektes eLSA (e-Learning im Schulalltag) unter Mitarbeit von Prof. Mag. Kurt LEITL vom BRG/BORG Landeck beauftragt.
Neben dem vorliegenden Endbericht wurden Zwischenberichte verfasst, die in den Projektablauf eingeflossen sind und so zu einem dynamischen Prozess geführt haben.

 

 

KERNSATZ:

"eLSA ist ein Projekt in der schulischen Landschaft Österreichs, das, wie kein anderes zuvor, in alle Bereiche des schulischen Lebens hinein gewirkt und dort zu positiven Veränderungen geführt hat." 

Überraschendes:

“Nebenfächer” werden aufgewertet: 
Paradox: Der virtuelle Raum macht ihre Arbeit sichtbar und präsent.

Fachschaften werden als “schlafende Riesen” geweckt: 
Die FachvertreterInnen sind gegenseitig mehr aufeinander angewiesen und schaffen Synergien.

Schulentwicklung “on the run”: 
eLSA erfordert den Schritt vom “Ich und meine Klasse” zum “Wir und unsere Schule”:  Ziele setzen und überprüfen, in Teams arbeiten, neue Formen des Wissensmanagements …

Maria Montessori goes eLSA 
“Hilf mir es selbst zu tun” 
informelle kollegiale Unterstützung à erfolgreichste Form der Weiterbildung im eLSA-Projekt

Zum Weiterdenken:

• Die digitale Alphabetisierung der Schulen schreitet durch eLSA voran.
• Wohin?
• Der virtuelle Raum wird zum Pädagogen.
• Welchen Platz räumen wir ihm ein?
• Passt die gegenwärtige Schule zur künftigen Wissensgesellschaft? (Welches Wissen, anyway?)

Link: Kurzfassung des Endberichtes
Fünf eLSA-Schulen wurden als Fallstudien einer intensiven Evaluation unterzogen:
Link: Kurzfassung der Fallstudien
Link: Download aller Ergebnisse als Powerpoint (1MB)

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eLSA Evaluationsbericht Dr. Berhard Weiser

Inhalt:

Vorbemerkungen
Ergebnisse & Analysen
Anregungen
Zusammenfassung und Ausblick

 

 

Die zusammenfassende Analyse auf Basis der vorliegenden Endberichte und, soweit vorliegend, der durchgeführten Evaluationen und Fallstudien soll die Erfolge und Schwierigkeiten der 8 eLSA Schulen der ersten Generation analysieren.

Um Doppelungen mit den ausführlichen Evaluationen und Fallstudien (siehe die Arbeiten von Prof. Schratz u.a.) zu vermeiden, erfolgt hier vor allem eine Meta-Analyse aus Schulentwicklungsperspektive.

Schwierigkeiten in der konkreten Projektabwicklung, wie sie in den Berichten und Fallstudien genannt werden (Probleme mit der Lernplattform Blackboard, Kritik an diversen eLSA Schulungsmaßnahmen, Schwierigkeiten mit unzureichender Hardwareausstattung etc.), werden hier zugunsten grundlegender Betrachtungen aus der Sicht der Schulentwicklung zurückgestellt.

Für Folgeprojekte werden Anregungen für konkrete Verbesserungsmaßnah-men aus Schulentwicklungsperspektive entwickelt. Die Analyse erstreckt sich auf die jeweils in den Endberichten dargestellten Zeiträume.

Link: http://elsa.schule.at/evaluation-ergebnisse/weiser.pdf

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