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30.05.2012 08:13 Alter: 1 year

Nachlese E-learning-Symposium in St. Johann im Pongau

TIBS: Von 21. bis 22. 05. 2012 fand in St. Johann im Pongau das erste Bundestreffen der eLearning-Verantwortlichen an NMS der G1 bis G4 statt.


Eingeladen hatten das BM:UKK und die eLearning KoordinatorInnen aller Bundesländer. Das Symposium stand unter dem Motto "halbzeit", denn die Veranstaltung soll als Beginn der zweiten Halbzeit in der Entwicklung der NMS in Österreich verstanden werden.

Nach einem Impulsreferat von Mag. Helmut Stemmer hielt Univ. Prof. Dr. Ben Bachmair die Eröffnungsrede (Keynote) zum Thema "Handys und Smartphones als neue Lernressource – mobiles Lernen in neuen Lernsituationen". Die Keynote wurde über Adobe Connect live übertragen.
 

Anschließend besuchten die eLearning-Beauftragten der NMS Workshops zu unterschiedlichen Themen und trafen sich zum Plenum an den Bundesländertischen. Der Erfahrungsaustausch am Tiroler Bundeslandtisch wurde von Andrea Prock und Michael Feistmantl (eLearning-KoordinatorInnen), sowie von Helmut Hammerl (eLSA Landeskoordinator) geleitet. In den Bundesländer-Gesprächsrunden ging es um die Fragen:

  • Wo stehen wir an unserer Schule?
  • Was werden die nächsten Schritte sein?
  • Welche Hilfen bekommen wir von wem?
  • Wie vernetzen und unterstützen wir uns optimal?

In seinem Grundsatzreferat sprach MR Dr. Helmut Bachmann vom bildungspolitischen Ziel einer gemeinsamen Schule für alle 10- bis 14Jährigen mit einer neuen, an Kompetenzen und Potenzialen orientierten Lernkultur. Darin sei eLearning als wesentlicher Bestandteil zu sehen, denn medienpädagogisch werde ein bedeutsamer Schritt vom Schulbuch als Vermittlungsmonopolist zu einer Kultur des selbstverständlichen Computers vollzogen. Dies sei eine bedeutsame Erweiterung schulischen Lernsettings. Digitale Skills seien als Muss für Alle zu verstehen, in Beruf und Freizeit, sowie in der Wahrnehmung der gesellschaftlichen Partizipation. eLearning sei auch als ein sehr stark wirkendes Förderungs- und Forderungswerkzeug zu sehen.

Daher müsse jede NMS sicherstellen, dass alle SchülerInnen digitale Kompetenzen erwerben können. Dies soll durch einen Standort-Entwicklungsprozess, der 4 Stufen durchläuft, garantiert werden.

In Tirol wird dieser Prozess durch die eLearning KoordinatorInnen Andrea Prock a.prock(ät)tsn.at und Michael Feistmantl m.feistmantl(ät)tsn.at unterstützend begleitet und durch Helmut Hammerl helmut(ät)mynet.at, wenn eine NMS die eLSA-Zertifizierung (Gütesiegel im Bereich des Lernens und Lehrens mit digitalen Medien) beantragt.


Die Tagung in St. Johann wurde mit der Preisverteilung des eLearning-SchülerInnenwettbewerbs "NMS-Quest 2012" abgerundet. Zum Bundessieger wurde die Klasse 1b der NMS Wörgl II gekürt.
 

Beim Abschluss der Veranstaltung betonte MR Dr. Bachmann den Stellenwert der eLearning-Beauftragten an den Schulen und verlautbarte, dass Dienstzulagen, wie sie in der herkömmlichen Schulform Hauptschule an die KoordinatorInnen für Deutsch, Englisch und Mathematik vergeben wurden, umgewidmet werden und in Zukunft den LerndesignerInnen, eLearning-Beauftragten und SchulleiterInnen zukommen.

P.S. Gerhard Sexl gab seine kabarettistische Show-Einlage am Montagabend zum Teil in deftigem Innsbrucker Dialekt zum Besten. Die Videoaufzeichnung müsste eventuell mit Untertiteln versehen werden ;-)

Weblinks:


Quelle: http://www.tibs.at/content/nachlese-elearning-symposium-st-johann-im-pongau