ePICT "European Pedagogical ICT Licence"

EPICT? EPICT!
In wenigen Zeilen beschreiben zu wollen, ist ein vermessenes, nichts desto weniger notwendiges Unterfangen. Aber eigentlich muss man EPICT einfach erleben, um es ganz zu begreifen! Die folgende Information soll dabei helfen, sich ein konkreteres – und einladendes! – Bild von EPICT zu machen. Zur Vertiefung dieser Information gibt es für jeden EPICT Lehrgang ohnehin eine ganztätige Einführungsveranstaltung.
EPICT – eine dänische Erfindung, die sich international bewährt hat
Dänemark ist eines der Länder gewesen, das weltweit im großen Stil die Konsequenzen aus der eminenten Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für die ganze Gesellschaft und jeden einzelnen Menschen gezogen hat. Man hat vor einigen Jahren die Entscheidung getroffen, alle (!) dänischen Lehrkräfte dahingehend auszubilden, …
- auf der Basis einer gewissen persönlichen Gewandtheit im Umgang mit IKT …
- den konkreten, pädagogisch sinnvollen und reflektierten Einsatz von IKT im Unterricht auf einem nachgewiesenen Basisniveau zu beherrschen.
Mittlerweile sind es mehr als 100.000 Lehrkräfte weltweit, die mit Hilfe der EPICT-Methode ausgebildet worden sind. Und auf Grund der weltweiten Evaluationen hat sich herausgestellt, dass diese Methode auch weltweit hervorragend funktioniert.
EPICT – eine Methode
Stichwort „EPICT-Methode“ – diese definiert sich aus vier Säulen:
- dem Einführungstag, der von einer größeren Gruppe von Lehrkräften gemeinsam an einem Ort absolviert wird;
- der Teamarbeit einer kleinen Gruppe von drei bis vier Lehrkräften (in der Regel: von einer Schule; die Teams bilden sich übrigens am Einführungstag), die während einer Phase von mehreren Monaten mittels Lernplattform von einem Mentor/einer Mentorin online betreut werden;
- dem eigenverantwortlichen Lernen der Gruppen und der einzelnen Personen mit Hilfe einführender und vertiefender Online-Inhalte;
- dem Feedback durch den Mentor/die Mentorin auf ganz konkrete, praktische, unterrichtsbezogene Aufgabenstellungen, die das Team gemeinsam bearbeitet.
EPICT – ein Prozess
EPICT ist kein „Schnellsiederkurs“. Insgesamt sind von jedem Team vier Pflichtmodule und vier Wahlmodule zu absolvieren. Das ist ein Vorgang, der sich in der Regel über mehrere Monate hinzieht und während dieses Zeitraumes einige Stunden Arbeitszeit in der Woche bedeutet. Aber das ist eine Zeit, die wohl investiert ist! Abgesehen von den oft unglaublich bereichernden Erlebnissen und Ergebnissen der Teamarbeit sagen Lehrkräfte beispielsweise über Ihre EPICT-Erfahrungen:
- „… für den Schulgebrauch spezifische, pädagogische Werkzeuge kennengelernt …“
- „… kann ich direkt in die Praxis umsetzen …“
- „… mir haben sich komplett neue Möglichkeiten erschlossen …“
- „… wie ich es anstelle, um IKT pädagogisch orientiert im Unterricht zu integrieren …“
EPICT – ein Kompendium des pädagogisch orientierten, schulischen IKT-Einsatzes
Damit dieser Prozess gelingen kann, braucht es entsprechende Lernmodule. Diese von Dänemark (in englischer Sprache) entwickelten Modul-Inhalte liegen komplett vor. Darüber hinaus sind die Pflichtmodule sowie alle Aufgabenstellungen auch ins Deutsche übersetzt worden. Und – ergänzend – steht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der EPICT-Pilotkurse die komplette e-LISA academy-Kursibliothek zur Verfügung.
EPICT – ein Zertifikat
Alles neu Gelernte, die Erfahrungen im Teamprozess, diese professionelle Horizonterweiterung sind aber nicht der einzige Nutzen des Kurses: Nach dem Absolvieren des achten und letzten Moduls winkt den Mitgliedern des erfolgreichen Teams die European Pedagogical ICT-Licence – dafür steht nämlich die Abkürzung EPICT.
EPICT – ein Projekt und viele Pilotkurse
In einem gründlichen Sondierungs-Prozess hat das Unterrichtsministerium das EPICT-Konzept von E-Learning-Fachleuten aus ganz Österreich unter die Lupe nehmen lassen. Das Ergebnis fiel so positiv aus, dass beschlossen wurde, einen von allen Pädagogischen Hochschulen gemeinsam getragenen Feldversuch im Rahmen des EPICT-Implementierungsprojekts durchzuführen. Im Rahmen von Pilotkursen erwerben ca. 200 Lehrkräfte aus ganz Österreich die EPICT-Lizenz. Und dabei wird gleichzeitig auch EPICT auf Herz und Nieren für die Tauglichkeit im österreichischen schulischen Umfeld getestet. Am Ende des Implementierungsprojekts wird die Erkenntnis stehen, wie genau EPICT in Österreich eingeführt werden kann.
So wird EPICT zum Gewinn für Sie!
EPICT ist einer der wenigen – wenn nicht sogar weltweit der einzige! – transnationalen Ansätze der pädagogisch motivierten Integration von IKT ins schulische Lernen und Lehren.
Damit der EPICT-Pilotkurs für Sie zum Erfolg wird, sollten Sie Folgendes vorab bedenken:
- EPICT wird Sie zeitlich beanspruchen. Weil – wie sagt man so schön auf gut Österreichisch? – von nix kummt nix ;-)
- Sie müssen ein Minimum an Computerkenntnissen mitbringen: Sie müssen einen Computer starten und die Maus bedienen sowie einen Web-Browser verwenden können. Sie brauchen grundlegende Kenntnisse des Betriebssystems (zB Windows Vista oder Linux) und der Datei-Handhabung (Speichern, Öffnen, Kopieren, Löschen) haben. Und spätestens beim Einführungstag wird Ihnen dabei geholfen, die Kursplattform öffnen, zu mindest das Kursforum bedienen zu können und den Datei-Upload beherrschen zu lernen.






