Innovative Fortbildungskonzepte: eBuddy

eBuddy, eTutor, eTrainer

eBuddy

Eine mit IKT noch nicht so vertraute Lehrkraft kann eine Kollegin oder einen Kollegen für ein paar Wochen als Coach (eBuddy) „mieten“, damit dieser Coach ihr

•  Unterrichtssequenzen mit Einbindung der Neuen Medien live miterleben lässt,
•  bei der Vorbereitung eigener Unterrichtssequenzen mit Internet und Co behilflich ist,
•  bei der Durchführung von Unterrichtssequenzen mit Internet und Co assistiert und
•  bei der Nachbereitung dieser Stunden hilft?

eBuddy-Ablaufplan

 1. 1 bis 2 Hospitationsstunden:
eBUDDYs lassen sich in die Karten schauen und nehmen ihre Schützlinge in den eigenen Unterricht mit. Am Anfang des gemeinsamen Weges stehen ein bis zwei Hospitationsstunden beim eBUDDY. Die begleitete Lehrkraft soll sich durch eigene Anschauung vom Sinn und Nutzen, aber auch von der Machbarkeit und „Ungefährlichkeit“ des Unterrichts mit IKT überzeugen können. Fragen und Problemstellungen sollen aufgelistet werden.

 2. Beratungs- und Konzepttätigkeit für zwei bis drei Unterrichtseinheiten:
eBUDDY und begleitete Lehrkraft konzipieren gemeinsam eine Unterrichtsstunde mit Computer und Internet. Im Zentrum dieser individuellen Beratungs- und Konzepttätigkeit stehen natürlich zwei bis drei Unterrichtseinheiten, die vom „Neuling“ selbst durchgeführt werden sollen. Darüber hinaus und ergänzend hat in dieser Beratungsphase aber alles Platz, was sich als Hürde und Schwierigkeit dem konkreten IKT-Einsatz im Unterricht in den Weg stellt: von gewissen Defiziten in der Computer- Anwendung über disziplinäre Bedenken bis zu didaktischen Detailfragen. Aufzeigen von Schulungsmöglichkeiten (zB Kurse der Virtuellen Päd. Hochschule http://www.virtuelle-ph.at/)

3.  Begleitung bei zwei bis drei Unterrichtsstunden
eBUDDYs begleiten ihre Schützlinge durch zwei bis drei konkrete Unterrichtsauftritte. Eine Unterrichtsstunde ist zu wenig – vermittelt werden soll eine gewisse, nachhaltige Sicherheit im Unterrichten mit PC und Internet. Ebenso wichtig wie die Begleitung während dieser ersten Unterrichtseinheiten ist natürlich die Nachbereitung und das dadurch schrittweise geförderte – durchaus auch gemeinsame! – Dazulernen (Aktion und Reflexion).

4.  Dokumentation in Form eines Microartikels
eBUDDYs dokumentieren den (gemeinsamen) Lernerfolg – also die Phasen 1-4 in Form eines Microartikels und stellen damit nicht nur den Erfolg des mit dem Schützling gemeinsam gegangenen Weges unter Beweis, sondern ermöglichen damit auch anderen, auf schriftlichem Wege an den Erfahrungen und konkreten Unterrichtsbeispielen teilhaben zu können.

Die Verfassung eines Microartikels ist Bestandteil des Honorars

Zielgruppe für die eBuddy-Aktion:

Wer kann eBuddy sein?

Lehrkräfte, die bereits Erfahrung und Sicherheit im E-Teaching, also mit PC und Internet im Unterricht gesammelt haben und diese Erfahrungen gerne weitergeben möchten.

Wer kann sich von einem eBuddy unterstützen lassen?

Lehrkräfte, die bereits grundlegende EDV-Kenntnisse besitzen und bei den ersten Schritten des konkreten Unterrichtens der Schülerinnen und Schüler mit PC und Internet gerne Unterstützung möchten.

NICHT-ZIEL des eBuddy-Konzeptes: Reine Produktschulung, Detailschulung im Sinne des eCDL, Ersteinschulung am PC