Der Computer als kreativer Weg zum Wissenserwerb - Schwerpunkt: Planeten
VS Guntramsdorf II
Kurzfassung
Das Thema Planeten haben wir bewusst ausgewählt, weil die Erfahrung uns zeigt, dass diese Thematik sowohl Knaben als auch Mädchen in diesem Alter enorm anspricht.
Eine besondere Herausforderung dabei war, den Computer verstärkt in die Projektarbeit einzubeziehen.
Projektablauf:
Vor dem Projektstart werteten wir einen Elternfragebogen aus, um den Umgang der Kinder mit dem PC zu analysieren. Der nächste Schritt war eine kindgerechte Materialerstellung für den offenen Unterricht. Im Projekt strebten wir klassenübergreifende Gruppenarbeit an, um einerseits das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und andererseits um das Tutorensystem, was Computerarbeit betrifft, anwenden zu können.
In Kleingruppen erarbeiteten die Kinder mit Hilfe von Lexika, Sachbüchern und Internetrecherche jeweils einen Planeten (plus Sonne, plus Mond), machten Plakate dazu und präsentierten diese im Plenum. Dabei zeigte sich in allen Gruppen große Begeisterung, die SchülerInnen motivierten einander gegenseitig.
Durch Probleme mit dem Schulserver konnte die Arbeit im PC – Raum der Schule erst sehr spät starten. Hier musste zuerst einmal der Netzwerkeinstieg erlernt werden. Durch eine Internetrallye, die den Kindern sehr viel Spaß machte, beherrschten alle sehr schnell die Internetrecherche.
Damit die Arbeit in den klassenübergreifenden Gruppen optimal funktioniert, gab es in der Adventzeit den „sozialen Adventkalender“ (angelehnt an das Novemberheft der Zeitschrift „Praxis Grundschule“), den wir für unser Projekt adaptierten.
Leider setzte sehr bald eine „Arbeitsverweigerung“ des Schulserverservers der motivierten Arbeit der Schüler ein jähes vorläufiges Ende. Immer wieder wurde repariert, doch die Technik funktionierte nicht so, wie wir uns das vorstellten. Kurzfristig mussten wir für die Enderstellung des Planetenbuches die klassenübergreifende Arbeit auflösen und im Klassenverband das Planetenbuch fertigstellen.
Beim Erstellen des Planetenbuches wandten wir die Klippert – Methode (Lernen lernen) erstmals am PC an. In kleinen Schritten und klaren Arbeitsaufträgen wurde dabei von Seite zu Seite ein Lernschritt erarbeitet. (Texte schreiben und formatieren, Stichwörter suchen, Fragen zum Sachtext stellen und beantworten, Stichwörter ordnen und einen Sachtext schreiben, kindgerechte Texte im Internet suchen, kopieren und einfügen, Bilder mit Google suchen und einfügen, mit „Zarb“ – Programm Kreuzworträtsel und Suchsel erstellen).
Zwischendurch gab es bei pädagogischen Konferenzen immer wieder Berichte über unser Projekt.
Besonders interessant und erfreulich war für uns die Beobachtung, dass die Kinder ihre bisher erworbenen Fähigkeiten ganz selbstverständlich auf andere Unterrichtsbereiche übertrugen.
Ein Evaluationsfragebogen für die Eltern wurde ausgewertet, der zeigte, dass
• 2/3 der Kinder den PC vermehrt für schulische Zwecke verwenden.
• Informationsbeschaffung für den Unterricht über den PC von mehr als der Hälfte der Kinder genutzt wird.
• das im Unterricht Gelernte auf verschiedenen anderen Lerngebieten angewandt wird.
• die selbstständige Arbeit am PC enorm zugenommen hat.
Klassenübergreifend in Kleingruppen wurden als Endziel des Projektes Power – Point - Präsentationen in Anlehnung an die eigenen Planetenbücher gestaltet.
Die regionalen Medien wurden von unserem Projekt informiert und berichteten auch darüber.
Den Abschluss bildete eine Projektpräsentation in der Pädagogischen Hochschule Baden, die von vielen Interessierten besucht wurde.
Wir möchten am Beispiel dieses Artikels motivierend auf andere KollegInnen einwirken, Neues auszuprobieren und den Computer verstärkt im Unterricht einzusetzen. Die Begeisterung der SchülerInnen ist ansteckend und motivierend. Der Einsatz des Computers bietet eine Bereicherung für offene Unterrichtsformen und fördert den selbstständigen Wissenserwerb der SchülerInnen enorm.
Dipl. Päd. SR Ingrid Lorenz
Dipl. Päd. Alexandra Kloiböck
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Der PC als Medienwerkstatt - Schwerpunkt: Sinne
Teilnehmende Schule: VS Kaumberg
Projektkoordinator: Dipl. Päd. VD Helga Lehrbaum
Teilnehmende LehrerIn: SR Aloisia Panzenböck
Schultyp: Volksschule
Beteiligte Klasse/ Schulstufen: 3. Klasse mit 3. und 4. Schulstufe
Beteiligte Fächer: Sachunterricht, Unverbindliche Übung: Einfache Informatik
Angesprochene Unterrichtsthemen: Sinnesorgane, Sinneswahrnehmung, Präsentation
Ziele des Projektes:
• Verschiedenste Einsatzmöglichkeiten des PCs sollen den SchülerInnen näher gebracht werden.
• Die SchülerInnen sollen zum eigenständigen Lernen geführt werden.
• Die Beschäftigung mit dem Thema soll bei den Schülern über den Schulraum hinausgehen. Dafür können sie die Plattform nutzen.
• Die Schüler sollen bei der Endpräsentation ihr erworbenes Wissen selbst weitergeben.
• Das PC Wissen sollen die SchülerInnen im nächsten Schuljahr an jüngere Schüler weiter geben können.
• Der Unterricht wird noch freier durch die Selbsttätigkeit der SchülerInnen. Der Lehrer tritt als Lehrender mehr in den Hintergrund und ist mehr Coach.
Projektverlauf:
• Einführung der Lernplattform „Moodle“, anlegen des eigenen Profils
o Arbeiten mit „Moodle“:
Glossar zum Thema „Sinne“ befüllen
Forum zum Thema „ Sinneseindrücke im Schulhaus“
Chat zum Thema „Was mir schmeckt.“
Bereitgestellte Dateien von der Plattform downloaden und bearbeitete Dateien hochladen
Aufgaben von der Plattform holen
• Arbeiten mit bekannten Programmen:
Internetexplorer - Internetrecherche
Explorer - Dateiverwaltung
Word - verfassen eigener Texte, formatieren von Fremdtexten, einfügen und bearbeiten von Grafiken
Powerpoint - erstellen von Präsentationen zu den verschiedenen Sinnen, Geräuschequiz, Präsentation über den Kochversuch
• Einführung neuer Programme:
Audacity für Aufnahmen, konvertieren in MP3
Bedienung einer Digitalkamera
Picasa für einfache Fotobearbeitung, Erstellung eines Webalbums
Mit Hilfe der angeführten Programme konnten die Schüler das Thema „Sinne“ erschließen.
Hören: Audacity, Geräuschequiz, Präsentation
Sehen: Optische Täuschungen am PC erleben, Infotexte erstellen, Präsentation
Riechen: Texte zum Thema mit Word gestalten, Plakate erstellen, Präsentation
Schmecken: Kochrezepte schreiben, Kochrezept ausprobieren und sich das Produkt schmecken lassen, Digitalfotos dieser Aktion mit Picasa bearbeiten und Präsentation damit gestalten
Fühlen: Chat zum Thema, Infotext zum Thema „Haut“ erstellen, Plakat zum Thema „Sonnenschutz und Hautpflege erstellen, Präsentation
Outcome:
• Die Schüler können die einzelnen Programme bedienen und Beziehungen zwischen den Programmen herstellen - multitasking
• Durch die Präsentation der entstandenen Plakate und der Powerpoint-Präsentationen stärken die SchülerInnen ihre Kommunikationskompetenz und ihr Selbstbewusstsein.
• Die erworbenen PC Kompetenzen werden die SchülerInnen vor Projektschluss an die nicht am Projekt beteiligten LehrerInnen der Schule weiter geben. Im nächsten Schuljahr wird dieses Wissen im Tutorensystem an die jüngeren Schüler weitergeben.
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eLearning & eTeaching in der Grundstufe 1 Bereich Geometrie
Mag. Karin Gilan, VS Unterwaltersdorf
Im Schuljahr 2006/07 wurde ich gefragt, ob ich Interesse hätte an dem Projekt
eLearning & eTeaching in Zusammenarbeit mit IMST (UNI Klagenfurt) mitzumachen. Frau Prof. Helga Urban von der PH Baden war dabei einen Projektverbund zu organisieren, der sich mit der Thematik im VS Bereich beschäftigen sollte. Ich wählte den Bereich Geometrie in der Volksschule und es gelang mir Kollegin Doris Cerny von meiner Schule zur Mitarbeit zu gewinnen. Wir unterrichten beide an der VS Unterwaltersdorf, Kollegin Cerny eine 1., ich eine 2. Schulstufe.
1 Motivation für das Projekt
1.1 Persönlich
Ich beschäftigte mich in den letzten Jahren intensiv mit dem Mathematikunterricht auf allen 4 Schulstufen, im Besonderen wie er aufgebaut werden soll, welche Fehler auftreten können, wie sie verhindert, bzw. wie sie aufgearbeitet werden können.
Dabei erkannte ich und las in Publikationen nach, dass die Geometrie das „Stiefkind“ im Lehrplan und in den Schulbüchern ist. Dies, obwohl die Grundlage jeden schulischen Lernens an die Raumvorstellung geknüpft ist. Bereits beim Finden des eigenen Platzes, beim Gebrauch eines Stiftes, beim Schreiben und beim Lesen,……….. wird sie benötigt.
1.2 Fachlich
Didaktiker, die sich mit Förderdiagnostik beschäftigten, stellen oft Störungen im visuell – geometrischen Bereich fest. Hilfen, von denen wir Erwachsenen wie selbstverständlich ausgehen, z.B. Hundertertafel, Zahlenstrahl, sorgen bei Schülern mit Wahrnehmungsdefiziten für Verwirrung.
Die Defizite sind bereits im pränumerischen Bereich zu suchen: räumliches Vorstellungvermögen ist bedeutsam für die Ausführung grob- und feinmotorischer Fähigkeiten, für die Unterscheidung von Linien und Formen, Lagen und Richtungen, für die lineare Gliederung von Reihenfolgen, für die räumliche Gliederung von Mengen. Für die visuelle Gliederung insbesondere beim Lesen und Schreiben von Buchstaben und Wörtern, Ziffern und Ziffernfolgen, für den effizienten Einsatz visualisierender Lernhilfen.
1.3 PC Einsatz
Dem PC kommt im Leben, auch im schulischen Bereich, eine immer größere Bedeutung zu. Um mit diesem Medium gezielt umgehen zu können, müssen die Kinder grundlegende Fertigkeiten im Umgang mit dem Computer erwerben.
Da wir an unserer Schule eine genügende Anzahl von PCs zur Verfügung haben, ist es uns ein Anliegen diese im Unterricht einzusetzen. Ebenso wollen wir die Kolleginnen überzeugen, dass der PC nicht nur ein Medium zum Üben ist, sondern gezielt den Unterricht unterstützen kann.
Ziele für die Schüler sind:
• Erwerb von Basiswissen und Grundfertigkeiten für die Arbeit am PC
• Förderung der sozialen Kompetenzen der Schüler durch Partner-, und Gruppenarbeit
• Förderung des Verstehens, der Erarbeitung von Problemlösungsstrategien und des Argumentierens
• Förderung der Selbstständigkeit und Selbsttätigkeit
• Lernen aus Fehlern
• Förderung der Motivation durch den Einsatz des PCs
2 Materielle Voraussetzungen
An der Schule gibt es einen PC Raum mit 14 PCs, einem Beamer und einem Laserdrucker, zusätzlich einen PC in jedem Klassenraum.
Im Rahmen der unverbindlichen Übung Interessens und Begabungsförderung wird ein PC Kurs für die 2., 3. und 4. Klassen angeboten, der von mir gehalten wird und von fast allen Schülern belegt wurde.
3 Ausgangslage der Schüler
Der Schüler der 1. und 2. Schulstufe ist in der Transitionsphase, von der voroperationalen Stufe zur Stufe der konkreten Operationen (nach Piaget). Das Kind denkt mit Hilfe von Ganzheiten. Die Fähigkeit abstrakte Begriffe aufzunehmen ist in dieser Phase begrenzt und sie müssen konkrete Entsprechungen haben.
4 Der Einsatz des PCs in Geometrie in der Grundstufe 1
Die Schüler sollen motiviert werden, sich der Geometrie "experimentell" zu nähern, eigene Ideen zu entwickeln und diese auf dem PC zu überprüfen. Gleichzeitig wird auch der Umgang mit den neuen Medien trainiert.
Ziel aller Bemühungen soll ein tieferes Verständnis der geometrischen Zusammenhänge, anknüpfend an die Erfahrung der Schüler, sein.
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e-learning an der VS Ferschnitz
e-learning an der VS Ferschnitz
http://www.vsferschnitz.ac.at/
An der VS Ferschnitz gibt es die Unverbindliche Übung Informatik in der 3. und 4. Schulstufe (Je 1 Unterrichtseinheit, wobei die Schüler in Gruppen eingeteilt sind und jede Gruppe ca. 1/2 Unterrichtseinheit am PC arbeiten kann.) In dieser UÜ wird vor allem der PC-Einsatz in der Klasse vorbereitet. Die Bedienung der Lernsoftware, das Einloggen in diverse Internetseiten, Einrichten von Lesezeichen zum schnellen Auffinden der Seiten und einfache Grundkenntnisse im Umgang mit den Office Programmen werden vermittelt.
In der 3. Schulstufe wird zusätzlich der eJunior des EDCL durchgearbeitet.
In der 4. Schulstufe wird spezielles Internettraining vermittelt: Email, Foren, Chatten, Favoriten einrichten, Exploren anpassen, Gefahren im Netz, ..)
Versuchsweise nimmt die 4. Schulstufe an der Lernplattform "Virtuelles Klassenzimmer" teil. Besonders in den Gegenständen MA, ME, INF und REL können die Schüler Hausübungen, Übungsstoff und Informationen abrufen.
Ausstattung der Schule: PC-Raum mit 13 IT-Arbeitsplätzen und Internetzugang (kann bis auf 15 Plätze erweitert werden), je 2 PCs in den einzelnen Klassen (teilweise mit Internetzugang).
VD Josef Ebner
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